Geschichte des Fussballs

Geschichte des Fußballs

Ein über die ganze Welt verbreitetes und vor allem in Europa und Südamerika beliebtes Kampfspiel. Dem Fußball ähnliche Kampfspiele waren bereits im Altertum und im Mittelalter bekannt. In der heutigen Form wurde das Spiel als Abart des Rugby um die Mitte des 19. Jahrhunderts in England entwickelt. 1846 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. Danach bestand eine Mannschaft aus 15 bis 20 Spielern. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts eroberte die Sportart das übrige Europa.
England gilt heute als das Mutterland des Fußballs, weil 1863 in London die Football Association (FA) gegründet wurde und das umfangreiche Regelwerk jener Jahre die Entwicklung des gesamten Fußballs förderte.
Österreich war mit der Einführung einer Profi-Liga im Jahre 1924 der erste kontinentaleuropäische Staat mit einer Liga für Berufsfußballspieler. 1927 organisierte der Österreichische Fußball-Bund mit dem Mitropacup den ersten bedeutenden internationalen Wettbewerb für Vereinsmannschaften in Europa. Der Mitropacup gilt als Vorläufer des heutigen Fußball-Europapokals.
Im Jahre 1930 initiierte die FIFA auf Initiative von Enrique Buero und Jules Rimet die erste FIFA-Weltmeisterschaft, bei welcher der Gastgeber Uruguay Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaft wird seit 1930, mit zweimaliger Unterbrechung in Folge des Zweiten Weltkriegs, durchgeführt.
Nach den zwei Jahre dauernden Qualifikationsrunden werden 32 qualifizierte Mannschaften auf acht Gruppen für die Vorrunde aufgeteilt. Davon spielen 16 in der Endrunde um den FIFA World Cup. Das Gastgeberland ist automatisch für die Vorrunde qualifiziert.


9-er Ball