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Die sogenannte Rückpassregel des Fußballs besagt, dass es dem Torwart nicht gestattet ist, den Ball mit seinen Händen aufzunehmen oder zu berühren, wenn es sich dabei um ein kontrolliertes Zuspiel mit dem Fuß oder einen Einwurf durch einen Mitspieler handelt. Ansonsten darf der Torwart den Ball in seinem Strafraum grundsätzlich mit den Händen spielen. Der Torwart darf aber weiterhin Bälle, die von Mitspielern mit allen anderen Körperteilen außer dem Fuß gespielt wurden, mit den Händen aufnehmen, z.B. Knie, Schienbein, Kopf. Darüber hinaus darf er auch unkontrolliert gespielte Bälle von Mitspielern aufnehmen, etwa wenn ein Mitspieler irrtümlicherweise den Ball aufs Tor lenkt. In Erweiterung dessen darf der Torwart den Ball zwar außerhalb des Strafraums mit dem Fuß annehmen und damit in den Strafraum zurückkehren, doch dann darf er ihn ebenfalls nicht in die Hand nehmen. Eine Missachtung der Rückpassregel führt zu einem indirekten Freistoß an jener Stelle, an der der Torwart den Ball regelwidrig in die Hände genommen hat. Sollte der Torwart den Ball innerhalb des Torraums in die Hand genommen haben, wird der Freistoß auf die Torraumlinie zurückverlegt. Die Rückpassregel wird im Allgemeinen als gelungene Regeländerung betrachtet. Das früher oft angewendete Zeitspiel (siehe WM-Finale 1990), in dem man den Ball dem Torwart in die Hände spielte und dieser ihn die erlaubten 6 Sekunden in den Händen hielt, ist nun mangels Kontrolle durch den Torwart nicht mehr möglich. Im Zuge der Rückpassregel wurde die Begrenzung der erlaubten Schritte für den Torwart mit Ball abgeschafft. |
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